Toplader oder Frontlader. Welche Unterschiede gibt es?

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Gerade bei Waschmaschinen hat es der Kunde nicht leicht. Zahlreiche Hersteller locken mit neuartigen Modellen, die immer energiesparender werden. Bevor sich der Kunde jedoch dieser Aufgabe widmet, stellt er sich die Frage Toplader oder Frontlader?

Welche Vorteile haben Toplader?

In schmalen Badezimmern fehlt oft der Platz für eine große Waschmaschine, deren Tür sich an der vorderen Seite befindet. Jedoch reicht der Platz in einigen Fällen für einen Toplader aus, dessen Öffnung sich – wie der Name schon sagt – oben befindet. Außerdem sind die meisten Toplader schmaler als ein Frontlader, trotzdem besitzt ihre Trommel ein ordentliches Fassungsvermögen. Ein weiterer Vorteil bei dieser Waschmaschinenart ist das fehlende Bücken. Besonders für ältere Menschen und Personen mit Rückenbeschwerden ist die Anschaffung einer solchen Maschine sinnvoll. Statt sich mehrmals nach unten zu beugen, legen Sie die Wäsche einfach oben in die Trommel und entnehmen sie anschließend wieder.
Falls Sie einmal ein Wäschestück vergessen haben, fügen Sie es einfach nachträglich hinzu. Zudem laufen diese Modelle wegen der beidseitigen Trommelaufhängung stabiler und zeichnen sich durch eine längere Haltbarkeit aus als Frontlader.

Wann ist der Kauf eines Frontladers sinnvoll?

Frontlader verfügen über eine freie Abstellfläche und sind unterbaufähig. Wenn Sie ihre Waschmaschine z. B. in eine Küchenzeile integrieren möchten, benötigen Sie einen Frontlader. Zudem gibt es Frontlader als Modelle mit extragroßer Trommel für Haushalte mit viel Wäsche. Besitzen Sie einen Trockner, besteht die Möglichkeit, ihn auf Ihren Frontlader zu stapeln. Allerdings sollten Sie einige Tipps und Ratschläge beachten, bevor Sie Ihren Trockner auf die Waschmaschine stellen. Da die Frontlader mehr Wäsche zu bearbeiten haben, als die Toplader, ist es sehr wichtig, sich die Energiewerte der präferierten Waschmaschine genau anzuschauen. Wie viel Wasser verbraucht sie pro Waschgang und wie sieht es mit dem Stromverbrauch aus?