Café eröffnen: Tipps zur Hintergrundmusik

Ein Café zu eröffnen, dazu gehört jede Menge Mut, Verhandlungsgeschick, aber auch viel Kreativität.So müssen Sie den Gästen eine angenehme Atmosphäre bieten. Die Inneneinrichtung, die Speisen und auch Musik sollten mit Bedacht vor der Eröffnung ausgewählt werden.

Musik auf Zielgruppe abstimmen

Bevor Sie entscheiden, welchen Musikstil Sie in Ihrem Laden abspielen wollen, sollten Sie zunächst bestimmen, welche Zielgruppe das Café ansprechen will. Wollen Sie lieber jüngere Gäste in Ihr Café locken oder bevorzugen Sie ein älteres Publikum. Wollen Sie ein besonders extravagantes Café eröffnen, um sich so von der Konkurrenz abzuheben? Dann sollten Sie auch die Musikrichtung auf diesen Stil abstimmen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Café für Rockfans. Die Hintergrundmusik sollte in diesem Fall natürlich im rockigen Bereich liegen.

Niedrige Lautstärke der Musik

In einem Café wollen die Gäste gemütlich beisammen sitzen und sich unterhalten. Deshalb sollte die Musik nicht zu laut sein. Die Musik sollte in einem Cafe nur als Hintergrundgeräusch wahrgenommen werden. Sie sollte nicht im Mittelpunkt stehen. Selbst wenn Sie sich für ein Café im Rockstyle entscheiden, sollte die Musik nicht die Gespräche der Gäste überstimmen. Um die Musik und die Gespräche nicht durch laute Geräusche von durch die Gegend getragenen Kellner-Geldbeuteln zu übertönen, sollte die Geldbörse für Kellner das Klirren des Geldes möglichst leise halten.

Beim öffentlichen Vorführen von Musik fallen Gema-Gebühren an

Selbst wenn Sie die Musik legal gekauft haben, müssen Sie zum öffentlichen Vorführen von Musik so genannte Gema-Gebühren zahlen. Diese Gebühren werden auch fällig, wenn Sie nicht direkt Geld für die Musik verlangen. Also schon für die Hintergrundmusik eines Cafés werden Gema-Gebühren fällig. In welcher Höhe Gema-Gebühren bezahlt werden müssen ist in einem umfangreichen Tarifkatalog der Gema geregelt.

Bild: Johann Jaritz CC-BY-SA 3.0